USA Südstaaten 2004

 

 

 

USA Südstaaten 2004 oder "Wie Ty zu uns fand"

 

Atlanta, GA / Cherokee, NC / Great Smokies, TN / Myrtle Beach, SC / Charleston, SC / Hilton Head, SC / Savannah, GA / Jekyll Island, GA / Tallahassee, FL / Panama City, FL / Pensacola Beach, FL / Biloxi, MS / New Orleans, LA / Montgomery, AL / Atlanta, GA

 

8 Staaten in 3 Wochen. Viele haben gefragt wieso denn hierhin und nicht nach Californien? Tja, wollt hier schon als Teenager hin, zuviel Fackeln im Sturm gesehen vielleicht. Außerdem ist soviel Sumpf ja auch nicht überall auf der Welt zu sehen.

 

21.5.04 Düsseldorf / Atlanta, GA (11mi)

Flug LH Düsseldorf nach Frankfurt 7.55 Uhr, LH Frankfurt nach Atlanta 10.10 Uhr, Ankunft in Atlanta 14.00 Uhr Ortszeit. Ankunft im, ich glaube, größten Flughafen der Welt... aber wir, also ich, bin vorbereitet. Wie immer, alles bleibt an mir kleben, Route, was schauen wir an, wo essen wir, wo fahren wir lang... dazu später mehr. :-)

Allerdings bin ich jedesmal super dankbar, daß mein Schatz fährt. Nicht, daß ich nicht könnte, fahr ja auch so 40.000 km daheim im Jahr, aber im Ausland laß ich ihn mal lieber, er bleibt da ruhiger (äußerlich zumindest?). Ist aber auch kein Wunder, wie gesagt der pathfinder bin ja ich und ganz ehrlich, das hat sich als optimale Rollenverteilung erwiesen, sonst hätten wir andersrum einen genervten Fahrer und einen Orientierungskünstler als Beifahrer. Nee, keine gute Lösung, so ist es schon besser. Wenn ich gut drauf bin, berichte ich euch noch von meinen drei "Fahreinsätzen", aber nur dann...

OK nach diesem Ausflug in unsere Urlaubsrollenverteilung wieder zurück zum Flughafen: groß auf jeden Fall. Vorher hatten wir (also ich ;-)) gelesen: "Bleibt man in Atlanta, muß man sein Gepäck nach der Zollkontrolle wieder aufgeben, das Gepäck wird dann selbstständig weiterbefördert und zwar zum North- oder Southterminal". "Oder?", soweit schon mal wenig Vertrauen erweckend. Naja man selber fährt dann mit dem Shuttlezug (U-Bahn-ähnlich) zum Hauptterminal, dort tauchte dann wundersamerweise auch unser Gepäck auf. Hurra! Im Shuttle waren aber auch Leute mit Gepäck (???) hatten die schon schlechte Erfahrungen mit diesem System gemacht? Wenn es klappt: prima, dann muß man sich nicht mit dem schweren Koffer abmühen.

Noch weniger toll, fand ich 1989 meinen Koffer in N.Y. beim Umsteigen in einer Reihe Koffer mitten in der Halle anstellen zu müssen für den Weiterflug. Ich dachte nur bye bye, war schön mit dir Koffer, ich hab ihn dennoch wiederbekommen.

Also weiter im Text: wir sind dann weitergezogen per Shuttlebus zum Autovermieter alamo. Hatte ich eigentlich schon gesagt, daß wir die Reise geplant und gebucht haben über www.canusa.de? Hier kann man sich seine eigene Route fertigen lassen...

Unser Auto war ein PT Cruiser in Silber, der Herr vor Ort war ganz begeistert, daß er uns diesen Wagen geben konnte... ich erst, als wir mit Trickserei die Koffer drin hatten und den Kofferraum dann auch zubekamen. Ich wollte ja nun nicht, daß jeder unser Gepäck an "Fahrtagen" inspizieren und mitnehmen konnte. Ging dann aber, wie gesagt. "Der Fahrer" ist am Ausgang, wo man den Wagen endgültig auf sich gebucht bekommt, fast über die Krallen im Boden gefahren, da er dachte es wär schon aller Papierkram erledigt. Na fing gut an... dann vom Autovermietergelände runter und:  "Und wohin jetzt?" da packt's mich ja... aber ruhig bleiben. Hinterher (Jahre später, also dieses Jahr), hat er gebeichtet, daß ihn die sofort 5 spurige Autobahn schon etwas angestrengt hat. Waren es wirklich 5 Spuren??? Wir sind dann ins Days Inn Atlanta Downtown nix Besonderes, aber zentral in Laufweite zum Hard Rock Cafe seeehr wichtig. Das kommt noch öfter vor.

Ziemlich platt sind wir dann ins Bett... nachts gegen 2 bin ich wachgeworden und hab mal nen Blick aus dem Fenster riskiert... irre alles hell beleuchtet. Ob die in Ihren Büros abends immer das Licht anlassen müssen???

Unser zuverlässiges Autochen

22.5.04 Atlanta, GA / Cherokee, NC (204 mi)

Heute morgen haben wir auf dem Weg in die Blue Ridge Mountains bei Cracker Barrel in Kennesaw gefrühstückt, die meisten Hotels bieten ja entweder gar kein Frühstück an, oder "ein wenig etwas" zu nachtschlafender Zeit (die scheinen alle morgens um 6 aufzustehen auch in den Ferien, das haben wir in Florida auch nochmal gemerkt???). Na und deshalb hab ich mich vor der Reise schlau gemacht, wo man Frühstücken kann auf unserer ganzen Reise. Pure Fleißarbeit, dabei herausgekommen ist:

Shoney's (Frühstücksbuffet, hauptsächlich in den Südstaaten vertreten, da sind wir am liebsten hingegangen)

Cracker Barrel ("a la carte", mit integriertem Shop mit Krimskrams zum Stöbern, wie ihn Frauen lieben, ebenfalls hauptsächlich Südstaaten)

Denny's ("a la carte", in den ganzen USA zu finden)

Na ja gelernt haben wir, daß Maisgrütze allein aussieht wie Kleister, nach nix schmeckt und wenn man vorher! den Reiseführer ordentlich gelesen hätte, gewußt hätte, daß: "zusammen mit bacon die Maisgrütze (grits) zum Genuß wird". Ich hab's natürlich einzeln gegessen, wie auch sonst. Hab mich aber die ganzen drei Wochen nicht getraut es nochmal zu versuchen. Ebenfalls gelernt haben wir hier, daß biscuits keine Kekse sind wie in good old England, sondern Buttermilchbrötchen, die wahlweise mit allem belegt werden. Zum Frühstück hab ich grapejelly draufgemacht, echt lecker, dann gab es die biscuits allerdings auch mal zum Abendessen und die Parallele von 4 biscuits und 4 Stück Virginia ham auf dem Teller ließ uns einen Zusammenhang vermuten. Wir haben's zusammen gegessen, wie ein belegtes Brötchen und gehofft, daß wir nix falsch machen und sich alle totlachen. Ein paar Tage später bekamen wir die biscuits in einem anderen Cracker Barrel direkt so dekoriert serviert und haben uns gefreut, daß wir offenbar beim letzten Mal alles richtig gemacht hatten. Außerdem kann der werte Leser schließen, daß die Kombi süß mit Fleisch so gut geschmeckt hat, daß wir sie gleich mehrfach genossen haben.

Weiter auf der Route, wir sind also von Atlanta aus Richtung Norden auf die Berge zu und dann nach Cherokee in North Carolina. Dort haben wir im Best Western Great Smokies Inn gewohnt.

Motel mit pool (hier hat aber auch jedes Hotel, Motel nen pool egal wie klein oder ob fast auf der Hauptstrasse, wie in Biloxi, aber Hauptsache ein Quadrat oder Oval mit Wasser auf dem Parkplatz). das Hotel liegt direkt am Eingang in die Great Smoky Mountains. Wir wurden hier zum ersten mal bestätigt, dass es eine gute Idee gewesen war, die Zimmer im voraus zu buchen. Nach uns kam ein Paar mit Motorrad an, die wurden schon mit: "Sorry, no vacancy" abgewiesen, das hätte mir  jetzt noch gefehlt, auf Zimmersuche zu müssen.

Eins hatten wir noch auf der Fahrt hierher, ich hatte vorher gelesen, daß in 2004 die nordamerikanische Siebzehn- jahreszikade (Magicicada septendecim) schlüpft. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen (da kam die Biologin in mir durch), und ehrlich, wir haben an einem Rastplatz angehalten und sie waren überall, saßen überall, flogen überall ganz schön unheimlich. Die Viecher sind so um die 5 cm groß gewesen.

Mein Gesichtsausdruck auf dem Bild.... all die Viecher um mich rum.

 

23.5.04 Cherokee, NC / Gatlinburg, TN / Pigeon Forge, TN / Great Smokies / Cherokee, NC (160 mi)

JUHU shopping!!! Auf geht's nach Pigeon Forge in Tennessee, einem Kunstort nur aus Outlets, Hotels und Restaurants. Traumhaft! Nach ein paar Stunden waren wir mit neuen Turnschuhen, Jeans und ein paar T-Shirts glücklich. Ich zumindest. Vorher in Gatlinburg hatte ich so ein nettes erstes "Fahrerlebnis", ich wollte auch mal fahren... prompt goss es aber so was von viel und dank fehlender Kanalisation in dem Ort, lief alles über die abschüssigen Strassen, schon prickelnd, dann sollte ich noch nen Parkplatz finden vor dem Hard Rock Cafe, damit der Herr seine T-Shirt Sammlung vervollständigen kann (letztes Jahr auf der AIDA hat ihn wer im Fahrstuhl gefragt, wo um alles in der Welt denn Gatlinburg liegt... hihi, kennt halt keine...). Naja ein Ding der Unmöglichkeit... wir standen dann auf nem privaten Hotelparkplatz, ich bin sicherheitshalber im Auto geblieben, außerdem war mir nicht nach duschen.

Wir sind dann ganz gemütlich durch den Park Richtung Cherokee, haben die Sehenswürdigkeiten bestaunt Clingmans Dome (von dort soll man super über die Bäume hinweg sehen können, konnten wir nicht bestätigen, es war so neblig, daß man den Fußweg vom Parkplatz aus noch nicht mal sehen konnte), Cades Cove (hier schien die Sonne).

Hochebene mit massig Rehen, beim ersten haben wir noch freudig: "oh ein Reh" gerufen, hinterher nur noch lahm: "Rehe"). An einem Aussichtspunkt hab ich den Sonnenuntergang "fotofieren" wollen, an der besten Stelle standen aber welche und haben "getailgateded" zu gut Deutsch auf dem Pickup gegrillt. Ich durfte dann kurz an den Original Great Smoky (im wahrsten Sinne) Burgern vorbei mein Photo machen. Hier wird extrem viel im Wasser gepaddelt in allen Formen und Farben, das betrifft die Wassergeschwindigkeit, Boote und Leute. Ich hab irgendwo gelesen, daß dies hier der Nationalpark mit den meisten Besuchern pro Jahr ist... ging fand ich.

Noch was Wissenswertes zum Tagesschluß: in diesem Nationalpark ist Eintritt frei!

 

24.5.04 Cherokee, NC / Myrtle Beach,SC (414 mi)

Heute war eine unserer längsten Strecken, davon haben wir dreie und damit man nicht nur fährt sondern auch was sieht hab ich vorgesorgt und etwas Abwechslung eingebaut. Apropos Abwechslung unsere Fahrzeug Info lautete "mit Kassettenteil", ich also Kassetten mit und was ist: das Auto hat stattdessen nen CD Player, gut, daß CDs hier günstig sind!

Also wir sind früh morgens los, es war echt kalt im Vergleich zu den letzten Tagen nur ca 18°, ich ganz mutig wollte wieder fahren, heute ging es zuerst über den Blue Ridge Parkway, wunderschön, den möchte ich mal ganz entlang fahren. Besonders ist, man fährt nicht durch's Tal zwischen den Bergen rum, sondern über eine Paßstrasse mit wunderschönen Ausblicken. Es ist recht einsam, keine Gebäude gesehen, keine Tankstellen, nur zwei weitere Autos nix außer Natur. Ich weiß nicht, wie er weitergeht, wir, also ich, sind ja nur bis Asheville, weil wir dann Richtung Osten abbiegen mußten zum Atlantik.

Das war also mein zweites "Fahrerlebnis", ich hab hier, wo ich doch so schön alleine war, auch die cruise control ausprobiert... also von meinem eigenen Wagen kenne ich es, daß das Gaspedal dabei still und ruhig ist und sich nicht bewegt, hier oh Schreck, beim eigenmächtigen Beschleunigen des Wagens geht auch das Pedal von allein unter dem Fuß weg. Schrecklich, hab ich schnell wieder ausgeschaltet, sehr unangenehm. Der erfahrene Fahrer, der dann wieder übernahm, fand das völlig ok... Angeber! Ich bin erst wieder "zwangsweise" in Florida gefahren.

So zu unserem Abwechslungsstopp: ein Stück hinter Asheville ist der Chimney Rock, ein privater Park mit nem Riesen Felsen von dem aus man ne prima Sicht über den Lake Lure hat.

       

   

Haltet euch fest: Im Fels ist ein Fahrstuhl... die wußten, daß mir heiß ist und ich nicht klettern mag. Wir haben also die Aussicht genossen und haben dann einen der einfacheren Wanderwege (Hickory Nut Falls Trail ca. .75 mi) beschritten.

Hier oben auf dem Wasserfall wurde laut meinem Indianerfilmexperten irgendso ein Schinken gedreht, fragt mich nicht welcher, sondern ihn. So und wieder Strafe, wenn man die Reise nicht ausreichend vorbereitet und ihr könnt mir glauben ich hab das monatelang getan, dieser See, den ihr da auf den Bildern oben sehen könnt, das ist Lake Lure und da wurde Dirty Dancing gedreht. Schon ist der Film viel interessanter geworden.

Weiter ging's dann, ob der langen noch zurückzulegenden Strecke, über die Autobahn an Spartanburg, SC vorbei, hier werden BMWs gebaut, geradewegs bis an die Atlantikküste nach Myrtle Beach. Es war schon recht spät und wurde schon dunkel als wir im Courtyard Myrtle Beach at Barefoot Landing ankamen, im Norden von Myrtle Beach. Ist ein richtiges Hotel, mir war ja das Motel in Cherokee praktischer vorgekommen, man muß nicht so weit schleppen, hat das Wägelchen immer im Blick....

Nu ja, wie muß man sich Myrtle Beach vorstellen? Ist ein wenig wie Kirmes nur fest installiert mit nem schönen Strand davor... könnt ihr euch darunter was vorstellen?

Müde? Ja! Bett? Nein! Es gab ja noch was zu tun, denn auch hier existiert ein Hard Rock Cafe, welches gefunden und um ein T-Shirt erleichtert werden mußte. Gesagt getan, dann ein wenig zwischen den vielen Läden, dem künstlichem See... ach von dem feuerspuckenden Drachen muß ich noch kurz erzählen: Erlebnisminigolf in Myrtle Beach: wir spazieren nichtsahnend an den "Golfern" vorbei, als plötzlich aus einem der falschen Burgtürme unter großem Gebrüll ein Drache auftaucht und über unsere Köpfe hinweg Feuer spuckt. Mann, das war so heiß, das hat man richtig gespürt und ich hab mich mordsmäßig erschreckt. Dann waren wir noch in einer Bar mit Live Music (Duell zweier Klavierspieler, herrlich) namens Crocodile Rocks. Das alles und noch viel mehr, werdet ihr finden, dort beim Broadway am Meer. Also echt: Broadway at the Beach, reimt sich nur nicht ;-)

Micha war ganz begeistert und würde sicher gerne mal länger hier hin, gell?

 

25.5.06 Myrtle Beach, SC / Charleston, SC (142 mi)

Bevor wir die lustige Stadt am Meer verlassen, wollen wir doch auf jeden Fall selbiges erst mal sehen, also sind wir kurz zum Strand, wo Micha das cruising-Verboten Schild sehr viel interessanter fand. Ich glaube er hat's mit Obelix... die spinnen, die...

Ich fand den Strand schon ziemlich schick und freute mich schon auf die Strandtage in naher Zukunft. Dann also ab weiter die Küste nach Süden runter nach Charleston.

Schnell, die Koffer im Charleston Riverview Hotel abgeworfen und gleich wieder los zur Boone Hall Plantation, die liegt nord-östlich von Charleston in Mt. Pleasant. Hier wurde Fackeln im Sturm gedreht.

   

Eigentlich wollten wir noch in die Magnolia Plantation, die hatte aber schon zu, daher haben wir The Audubon Swamp Garden at Magnolia Plantation besichtigt, der hatte länger auf und wir waren ganz allein.

   

 

   

Ich wollte doch so gerne Mr. Al E. Gator sehen, doch nix! Micha rief gleich zu Beginn: "Ne Schlange" und als ich nur: "Wo? Wo? Photo!" geantwortet habe, da hat er nur noch Bedenken gehabt, ich würd gleich den wilden Tieren zum Opfer fallen... so gequält hat er dann auch ausgesehen. Sonst hat er im Urlaub, glaub ich, immer nur Angst ich werde überfahren, weil ich so sorglos rumspaziere und immer sag "die sehen mich doch".

Auf dem Weg zurück hat Micha an der Kasse im Piggly Wiggly Supermarkt (der heißt echt so!) gefragt, ob der Charleston aus Charleston stamme... die Damen meinten der käme wohl eher aus N.Y.

Abends waren wir bei Bubba Gump essen, hier gibt's Shrimps wie der Cineast sich denken mag.

 

26.5.04 Charleston, SC (13 mi)

So heute Stadt auf dem Programm, morgens zum Aquarium gefahren und dort ein Kombiticket für Fort Sumter und das Aquarium erstanden und los ging's. Erst Aquarium, denn die Abfahrtszeit für's Boot zum Fort war erst gegen Mittag. Hier mit Schüssen von diesem Fort startete 1861 übrigens der Bürgerkrieg. Bei der Überfahrt hab ich nen Delphin gesehen! Micha wieder nicht, der glaubt noch ich schummel.

Der Nationalpark Ranger auf der Insel entsprach allen erdenklichen Klischees, die man haben kann... amerikanische Geschichte wurde auch auf Tage genau abgefragt... wir haben da mal dezent auf den Boden oder wahlweise in die Luft geschaut und trotzdem was gelernt. Nachmittags sind wir durch die Stadt spaziert, Besonderheit hier, die Häuser stehen quer zur Strasse. Einerseits soll das für bessere Belüftung sorgen, andererseits wurd die Steuer wohl nach Breite Strassenfront berechnet, geschickt!

   

Hab noch nie soviele beeindruckende Brücken gesehen, wie hier in der Gegend. Die nördlich von Charleston im Sonnenuntergang, sehr schick! Direkt nebendran wird ne neue Brücke gebaut wie man sieht.

 

27.5.04 Charleston, SC / Beaufort, SC / Hilton Head Island SC (123 mi)

Heute ab nach Hilton Head. Wer schon mal Patricia Cornwell aufmerksam gelesen hat, sollte diese Insel vom Namen nach kennen ;-) na jetzt aber los ans Bücherregal! Ich weiß nicht recht, ich glaub es war Memorial Day Weekend, auf jeden Fall wimmelte es hier nur so von Touristen, amerikanischen, andere Nationen haben wir nur noch in Pensacola Beach und New Orleans getroffen. Also nicht nur, daß wir in Deutschland gefragt wurden: "Warum denn Südstaaten?", ne auch hier bekamen wir erstaunte Blicke: "from Germany!!??" Offenbar können wir es keiner Nation recht machen...

Auf dem Weg dorthin sind wir durch Beaufort gefahren, einer richtig niedlichen Stadt, hübsch anzusehen, aber auch nur das, denn an Parken und Aussteigen war nicht zu denken... hatte ich schon die Myriaden amerikanischer Touristen erwähnt... schade. Vielleicht kommen wir ja nochmal wieder, dann aber!

So, was haben wir nun gemacht auf ner Insel, die nur aus Strand zu bestehen scheint? Nix, also fast nix, vor allem gefaulenzt. Gewohnt haben wir im Hilton Head Ocean Resort. Das war wohl mal ein Sheraton, wie der Teppich vermuten ließ (oder haben die den irgendwo günstig gekriegt?) hatte seine besten Tage allerdings schon lang hinter sich. Von allen Hotels/Motels, in denen wir genächtigt haben, würd ich das nicht nochmal nehmen. Es war etwas in der Luft, was mir arg die Atmung behinderte, nach einem Zimmertausch war das dann besser. Was man im Kopf haben sollte, hier ist es warm und feucht im ganzen Süden, also ist Schimmel und die ein oder andere Kakerlake kaum zu vermeiden... wie in anderen Ländern der Welt mit ähnlichem Klima halt auch.

Dennoch waren wir frohen Mutes und wackelten erstmal zum Strand, war im Prinzip nur über die Strasse, wunderbar, wenig wunderbar der Preis für 2 Liegen und den Sonnenschirm, es gab nur Ganztagespreise, dabei war es ja schon nachmittags und der belief sich auf charmante $ 27. So am nächsten Tag wir zu Walmart und für den gleichen Preis 2 Liegen und nen Schirm (mit Lichtschutzfaktor 50, das hab ich in D-Land noch nie an einem Schirm gesehen?) erstanden, die haben uns dann die Reise über begleitet und sogar bis nach Hause! LH nimmt alles mit!

Hier gab es wieder einen Cracker Barrel, das war der, bei dem die biscuits und das Fleisch schon von allein zusammengefunden hatten...

Hier ist auch der einzige Pool an einem Hotel gewesen, den wir zum Rumliegen und Schwimmen genutzt haben, der war nämlich recht nett und wurde sowohl vom Hotel, als auch von privaten Appartments drumherum genutzt.

 

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